Zentrum für Politische Schönheit: Rechtsbruch als „Kunst“ bleibt Rechtsbruch!

Viel wurde schon geschrieben über das, was gerade im beschaulichen 300-Seelen-Dorf Bornhagen im Nordwesten Thüringens geschieht. Der Wohnort Björn Höckes war Anfang der Woche unfreiwillig in die Schlagzeilen geraten, nachdem das Berliner „Künstlerkollektiv“ ZPS (Zentrum für Politische Schönheit) auf einem Nachbargrundstück mehrere Betonstelen im Stile des Berliner Holocaustmahnmals errichtet hatte. Dabei soll es sich um eine „künstlerische Antwort“ auf eine Rede Höckes handeln, in der dieser von einem „Denkmal der Schande“ gesprochen hatte: Ein Satz, der später von den Medien aus dem Zusammenhang gerissen wurde, um Höcke als Gegner jeglicher Erinnerungskultur oder fälschlicherweise gar zum Antisemiten zu stilisieren.

Wie es aus Kreisen des ZPS heißt, soll der „Kunstaktion“ eine aufwändige Observierung vorausgegangen sein, bei der über zehn Monate akribisch Einzelheiten aus Höckes Privatleben aufgezeichnet wurden. Pikante Details hätte man demnach erfahren, mit denen man nun den AfD-Politiker erpressen und zu einem sprichwörtlichen Kniefall vor dem nachgestellten Holocaustmahnmal zwingen möchte. Und genau hier ist die berühmte rote Linie überschritten, die eine legitime politische Aktion, so geschmacklos sie auch sein mag, von einem Rechtsbruch trennt. Der hessische Bundestagsabgeordnete Jan Nolte lässt in seiner Wortmeldung keinen Zweifel daran, wie dieser Vorgang zu bewerten ist:

„An dieser Aktion ist nichts intelligent oder mutig. Das ZPS ist eine kriminelle Vereinigung und keine Künstlergruppe. Wer sich mit ihr solidarisiert, hat keinen Funken Ehre im Leib. Ich wünsche Herrn Höcke und seiner Familie viel Kraft!“

Tatsächlich fiel das „Künstlerkollektiv“, bei dem es sich in Wahrheit um einen Zusammenschluss linksextremer Aktivisten und elitärer Akademiker handelt, schon in der Vergangenheit mit Aktionen auf, bei denen mit plumper Provokation größtmögliche Aufmerksamkeit erregt werden sollte. So wurden durch Aktivisten der Gruppe die Gedenkkreuze der Mauertoten aus Berlin gestohlen und für im Mittelmeer ertrunkene Migranten zweckentfremdet. Dass man als „guter Sozialist“ nichts auf die Opfer des DDR-Regimes gibt und auch ansonsten nicht vor Stasi-Methoden zurückschreckt, beweist sich jetzt erneut in Bornhagen. Was hier als „Kunst“ getarnt geschieht, ist nicht mehr als eine selbstherrliche und selbstgerechte Anmaßung, die jeder Beschreibung spottet.

Wie die illegale Überwachung und die damit einhergehende Erpressung eines Politiker beweist, sieht sich die Linke in ihrer gefühlten moralischen Überlegenheit dazu berufen, Gesetze und gute Sitten hinwegzufegen, wenn es denn der eigenen Sache dient. In ihren gesellschaftlichen Rückzugsgefechten treten einzelne Akteure der Szene als jener Schlag Mensch in den Vordergrund, der in seiner charakterlichen Verfasstheit 1933 ohne Nachdenken den rechten Arm und später in Ostdeutschland genauso gedankenlos die Hand zum Pioniergruß erhoben hätte. Und auch wenn die in Bornhagen anwesenden „Künstler“dem äußeren Erscheinen nach harmlos und infantil wirken, so leuchtet in ihren Augen doch der gleiche Fanatismus, der in den Unrechtsregimen der deutschen Geschichte zu den barbarischsten Taten animiert hat.

Ohne jede Selbstironie sprechen sie in die Kameras der Medien, dass man gegen Nazis lediglich Nazi-Methoden anwende. Doch was bedeutet das genau? Vor allem für einen Menschenschlag, der hinter jeder Person mit abweichender Meinung und besseren Argumenten einen Nazi wittert? Vor kommenden „Kunstaktionen“ des ZPS kann man sich dahingehend schon mal präventiv gruseln …

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