Frauenbeauftragte der Bundesregierung will unsere Nationalhymne „gendergerecht“ umschreiben.

Der neuste Irrsinn aus dem Elfenbeinturm Berlin übertrifft dieses Mal alles: Nun möchte man Hand an unsere Nationalhymne anlegen, sie sogar „gendergerecht“ umschreiben. Der Vorstoß stammt aus der Feder der Frauenbeauftragten der Bundesregierung, Kristin Rose-Möhring. Denn die mit stereotypem Doppelnamen bewehrte Funktionärin findet das Lied – natürlich – zu „männlich“. So soll es nach ihrem Wunsch künftig nicht mehr Vaterland, sondern „Heimatland“ heißen. Und statt „brüderlich“ könnte laut Rose-Möhring künftig „couragiert mit Herz und Hand“ gesungen werden, wobei sich einem schon allein bei dem Gedanken an diese unharmonisch klingende Verfälschung die Nackenhaare aufstellen. 

Mal davon abgesehen, dass „couragiert“ in seiner Bedeutung etwas gänzlich anderes meint als „brüderlich“: Es ist der neuste Versuch aus den Gesellschaftslaboren der Kulturmarxisten, historisch gewachsene Traditionen der eigenen Ideologie unterzuordnen, sie zu verfälschen und letztendlich zu zerstören. Aus Ablehnung der eigenen Vergangenheit missbraucht dieses Klientel die Geschichte, um die eigenen Ansichten dem Volk aufs Auge zu drücken. Doch hier muss endgültig Schluss sein! Man muss die Hymne nicht mögen und niemand wird bei uns gezwungen, sie mitzusingen. Aber für Millionen von Deutsche, darunter auch zahlreiche Frauen, ist sie sinn- und identitätsstiftend. An ein so wichtiges Liedgut legt man nicht ohne Not die Axt an.

Als Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 das Lied der Deutschen im Exil auf Helgoland schrieb, wird es sich kaum ausgemalt haben, was 177 Jahre später eine deutsche Frauenbeauftragte der Bundesregierung mit seiner Hymne anstellen würde. Sein Ansinnen war im besten Sinne patriotisch und freiheitsliebend, stellte er doch angesichts des zersplitterten Vaterlandes den Gedanken an ein geeinigtes Deutschland über alles. Heute stellen vor allem Frauenbeauftragte der Bundesregierung ihr ideologisches Süppchen über alles und man darf sich fragen, wohin das noch führen soll. Womöglich werden wir mit diesem Tempo der fortschreitenden Dekadenz bereits 2019 eine Debatte darüber führen, das Schwarz-Rot-Gold unserer Fahne um alle weiteren Farben des Farbspektrums zu erweitern, um ja niemanden zu diskriminieren. Hätten wir die überparteiliche „No-Border-No-Nation“-Front im Bundestag nicht, würde es reichen, Frau Rose-Möhring mitleidig zu belächeln. So muss man hoffen, dass sie die Altparteien nicht auf eine Idee gebracht hat.

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